-
C the Unseen: Rechte Kontinuitäten brechen!

Wem gehört die Stadt? Den Freien Sachsen die Straße nehmen! Am 18. Januar 2025 eröffnet Chemnitz offiziell die Kulturhauptstadt Europas. Doch während die Stadt sich im Glanz der kulturellen Vielfalt präsentieren möchte, bleibt ein zentrales Problem ignoriert: Die rechten Strukturen in Chemnitz. Am selben Tag mobilisieren die Freien Sachsen zu einer Demonstration, um die Straßen…
-
Demonstrationsaufruf: Alle zusammen gegen den Faschismus – für eine solidarische Welt!
Unterstützt durch:
-
Gegen die geistigen Brandstifter der IB und ihre Deportationspläne!
Am 10. Januar veröffentlichte das Recherchekollektiv Correctiv einen Artikel: in einem gemeinsamen Treffen hatten AfD-Akteure, Mitglieder der Werteunion, Unternehmer und auch Akteure der Identitären Bewegung die Deportation von allen Menschen mit Migrationsgeschichte besprochen. Daraufhin kam es in großen, wie auch in kleinen Städten in ganz Deutschland zu Demonstrationen. Vorgestellt hatte diese Pläne der Massendeportation Martin…
-
Einsiedel: rassistischer Protest wird kleiner
Auch diese Woche, im neuen Jahr, gab es in Einsiedel einen sogenannten „Spaziergang“. Hier trafen sich erneut Menschen mittwochs ab 19:00 Uhr, um nicht nur gegen eine angebliche Corona-Diktatur und für Russland zu demonstrieren, sondern auch gegen die Unterbringung Geflüchteter in Einsiedel. Laut verschiedenen Presseberichten sollen hier ab Januar neue Geflüchtete untergebracht werden. Seit Wochen…
-
Nachbericht: Patrick Thürmer Gedenkdemo 2022 – Immer wieder Hohenstein-Ernstthal – immer wieder Patrick Thürmer
Samstag, den ersten Oktober haben wir zu einer Demonstration mobilisiert, um in Hohenstein-Ernstthal Patrick Thürmer zu gedenken. Ab 11:00 Uhr zogen über 50 Menschen vom Bahnhof nach einem Redebeitrag zur Einführung in die Geschehnisse um Patricks Tod in der Nacht des 1. auf den 2. Oktober 1999 durch die Stadt. Ein Redner erzählte: In dieser…
-
Immer wieder Hohenstein-Ernstthal – immer wieder Patrick Thürmer
Samstag, den ersten Oktober haben wir zu einer Demonstration mobilisiert, um in Hohenstein-Ernstthal Patrick Thürmer zu gedenken. Ab 11:00 Uhr zogen über 50 Menschen vom Bahnhof nach einem Redebeitrag zur Einführung in die Geschehnisse um Patricks Tod in der Nacht des 1. auf den 2. Oktober 1999 durch die Stadt.Ein Redner erzählte: In dieser Nacht…
-
Abbrucharbeiten an der Kommandantenvilla des KZ Sachsenburg – Verdrängung und Verleugnung sind Leitkultur
Seit einigen Tagen laufen die am 06.09.22, entgegen der Expert*innenmeinungen zahlreicher Historiker*innen, durch die Stadt Frankenberg beschlossenen Abbrucharbeiten an der Kommandantenvilla des KZ Sachsenburg. Die Bilder zeigen den Stand der Arbeiten am 12.10.22. Das KZ wurde schon im Mai 1933 an der Zschopau nahe Frankenberg aufgebaut und war damit ein sehr frühes Konzentrationslager und im…
-
Verfolgung von Widerstandskämpfern am Beispiel von Fritz Matschke
Fritz Matschke wurde am 16.12.1899 geboren und ging in der Chemnitzer Andreschule zur Schule. Im Zuge des ersten Weltkrieges begann sich Fritz Matschke zunehmend für Politik zu interessieren und fand schließlich zur Arbeiter*innen-Bewegung. Im Jahr 1919 trat er in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein und engagierte sich vor allem im Bereich der Arbeiter*innen-Kämpfe. Zudem…
-
Aufruf zur Demonstration: Solidarisch durch den Herbst!
Steigende Lebensmittelpreise und voraussichtlich unbezahlbare Heizkosten, sowie eine immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich. Während einige wenige Unternehmen von dieser Krise profitieren, wälzt die Bundesregierung die Verantwortung auf dem Rücken von Millionen Menschen ab. Wir sagen ganz klar: Uns reicht’s! Wir sind ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen und Akteur*innen aus Chemnitz und wir sind…
-
Brauhausstr. 6 – Pro Chemnitz Zentrale
Die Zentrale der als vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Gruppierung “Pro Chemnitz” befindet sich mit der Brauhausstr. 6, mitten im Chemnitzer Zentrum, umgeben von einem Wohngebiet und einer Kindertagesstätte. Das Gebäude war Dreh- und Angelpunkt der rassistischen und zum Teil gewaltsamen Demonstrationen im Spätsommer 2018. Von hier aus dürften die Demonstrationen geplant worden sein. Wichtige…
-
Bar No.1 – Neue Nazi-Immobilie in Chemnitz?
Am 06. Mai 2022 machte Naziwatch Chemnitz (Twitter: @naziwatchchemnitz) auf einen neuen rechten Treffpunkt, die „Bar No 1“ aufmerksam. Die Informationen wollen wir euch im folgenden Text zusammentragen. Danke an Naziwatch Chemnitz und alle Anderen, welche kontinuierlich Antifa-Recherche betreiben. Hier findet sich ein Artikel. In der Schmidtpassage, mitten in der Chemnitzer Innenstadt hat die „Bar…
-
Frankenberger Str. 227
Bisher unbeachtet von einer Öffentlichkeit hat sich in den letzten Monaten in Chemnitz- Ebersdorf etwas entwickelt, was uns wahrscheinlich noch länger beschäftigen wird. Auf der Frankenberger Straße 227, einem vierstöckigen baufälligen Altbau, befindet sich das dritte Neonazi-Zentrum in Chemnitz. Neben der Markersdorfer Str. 40, ein Haus welches unter anderem in der Vergangenheit von den „Nationalen…
-
Rascal / The Clash
Rascal/The Clash ist ein Chemnitzer Szeneladen bestehend aus zwei Teilen. Er befindet sich auf der Limbacher Straße und bezeichnet sich selbst als „unpolitisch“. Betrieben werden beide Geschäfte von Udo N. In einem seiner Geschäfte (The Clash) des so genannten „Chemden Town Market“ werden hauptsächlich Klamotten in Richtung Punk, Gothic, Rockabilly, aber auch Army vertrieben. Nebenan…
-
Neonazis – Corona-Hilfen-Betrüger – Schusswaffengebrauch
Dass Pro Chemnitz nicht wählbar und ein Sammelbecken lokaler Neonazis ist, ist bekannt. Ideologischer Kopf Martin Kohlmann ist selber wegen Holocaust Leugnung verurteilt und vertritt vor Gericht gerne Holocaust-Leugner*innen oder Personen, die im Verdacht stehen eine rechte Terrorzelle gegründet zu haben. Für Stadtrats-Wahlen treten immer wieder auch junge Neonazis an, vor allem aus dem Dunstkreis…
-
Zuzug Dortmunder Nazis – Kein Nazi-Kiez in Chemnitz!
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Zuzug zweier Neonazis aus Dortmund bekannt. Wie wir im Dezember berichteten, wurden Marvin E. und Michael Brück im Dezember 2020 im Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf ausfindig gemacht. Michael Brück, ehemaliger NRW-Landesvorsitzender der Kleinstpartei „Die Rechte“, arbeitet in der Kanzlei von Martin Kohlmann und wurde in den vergangenen Wochen häufiger im…
-
Vorstellung des AfD-Direktkandidaten für Chemnitz …weil ihn hier ja niemand kennt
Michael Klonovsky ist der Direktkandidat der AfD für den Wahlkreis Chemnitz. Der Journalist und Schriftsteller war 2016 bis 2017 parteiloser Berater von Frauke Petry und beriet darauffolgend auch Alexander „Vogelschiss“ Gauland. Bemerkenswert bei seiner Nominierung für Chemnitz ist, dass er mit dieser Stadt in seinem Leben bisher genau gar nichts zu tun hatte. Geboren im…
-
Demonstration anlässlich des 10-Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU
Seit nunmehr 10 Jahren haben wir die Gewissheit, dass Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat dem mörderischen Rassismus des NSU zum Opfer fielen. Auch die Polizistin Michelle Kiesewetter wurde durch die Rechtsterrorist*innen getötet. Erfolgsgerschichte NSU Nun ist es 10 Jahre her, dass…
-
Wir sind wütend und erschrocken
Nur knapp eine Woche nachdem wir in Hohenstein-Ernstthal an den 22. Todestag von Patrick Thürmer gedacht hatten, haben wir am Montag (11.10.2021) erfahren, dass Unbekannte den Gedenkstein an Patrick zerstört haben. Auf ihm stand geschrieben „Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen. Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.“.…
-
NSU- Mahnmal auch in Chemnitz!
Gestern waren wir bei der Podiumsdiskussion vom „Offenen Prozess“: „Erinnern heißt Verändern: Zur Entstehung eines Gedenkortes an die Opfer des NSU“. Wir bedanken uns für diese tolle Veranstaltung und wollen ein paar Gedanken mit euch teilen: Besonders spannend fanden wir die Beiträge der beiden Vertreter der „Bildungsinitiative Ferhat Unvar“. Die beiden Freunde von Ferhat, welcher…
-
Wir müssen weiter über Einsiedel sprechen.
Auch gestern fand in Einsiedel wieder ein sogenannter Spaziergang statt. Dieses Mal mobilisierte Pro Chemnitz und setzt den Protest ganz klar in den Zusammenhang mit der potenziellen Unterbringung von mehr Geflüchteten in Chemnitz. Es hat auch wieder einen Stand von den Freien Sachsen gegeben. Auch dieses Mal wurde dieser von Stefan Trautmann (NPD/ Freie Sachsen),…
-
Redebeitrag 5. März Fridays for Future Chemnitz
Als Fridays for Future Bewegung sind wir von der Regierung schon einiges gewohnt, wenn es um den Umgang mit Krisen geht. Ähnlich wie bei der Klimakrise wiederholt sich das „Krisenmanagement“ der Bundesregierung jetzt, sowie im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der weltweiten Corona Pandemie. Man könnte meinen, dass die Politik aus der Klimakrise noch immer…
-
Redebeitrag 5. März Grüne Jugend Chemnitz
Geschichte des 5. März in Chemnitz Heute, vor 76 Jahren, in der Nacht vom 05. Auf den 06. März 1945, wurde Chemnitz von den Alliierten aus taktischen Gründen bombardiert. Es verloren 2.105 Menschen ihr Leben und 75 % der Stadtfläche wurden in Schutt und Asche gelegt. Seit Jahren nutzen rechte Akteur:innen diesen Tag, um mit…
-
Redebeitrag 5. März Seebrücke Chemnitz
Die Schreckensnachrichten von den europäischen Grenzen reißen nicht ab. Bei Schiffbrüchen sterben im zentralen Mittelmeer und vor den Kanaren wieder und wieder hunderte Menschen. Auch in diesem Jahr sind es schon mehr als (einhundertsechzig)160 Menschen, die die gefährliche Überfahrt nach Europa nicht überlebt haben. DieDunkelziffer dürfte dabei deutlich höher liegen. Legale Fluchtwege nach Europa gibt…
-
Redebeitrag 5. März Linksjugend KMS
Es ist rund 80 Jahre her, da starben durch das Handel von Nationalsozialisten:Innen unter Hitlers Führung über 6 Millionen Jüd:innen. Für wen diese Zahl nicht deutlich genug ist hier ein Vergleich: Das Land El Salvador in Südamerika hat 6,421 Millionen Einwohner, durch die Folgen, welche Hilters Massenmord mit sich bracht, würde das südamerikanische Land ausgelöscht…
-
Redebeitrag 5. März „Schöner Leben ohne Naziläden“
Der heutige 5. März war in Chemnitz immer wieder Schauplatz von teils bundesweit mobilisierten rechten Aufmärschen. Nach erfolgreichen Blockaden und antifaschistischen Großdemonstrationen in den letzten Jahren finden seitdem am 5. März, wenn überhaupt, nur noch kleinere Aktionen rechter Akteur:innen in dieser Stadt statt. Dass Chemnitz am 5. März aber immer wieder mit rechten Demonstrationen Schlagzeilen…
-
Dr. Hugo Chanoch Fuchs – Der Rabbiner von Chemnitz
Gegen 19 Uhr begannen am 9. November 1938 die Novemberpogrome auch in Chemnitz. Ein Augenzeuge berichtete später, dass gegen 19 Uhr am 9. November 1938 eine große Menschenmenge vor der Synagoge stand. Die Menge auf der Straße davor grölte, als die ersten Flammen aus der Synagoge schlugen. Der Feuerschein erhellte den gesamten Kaßberg. Bis zum…
-
Kaufhaus Tietz
Neben zahlreichen bedeutenden Textilfabriken gehörten den Chemnitzer Jüd:innen auch bedeutende Kaufhäuser, allen voran das „Warenhaus Schocken“ sowie das „Kaufhaus Tietz“. Das Kaufhaus Tietz fiel als einer der ersten jüdischen Gesellschaften in dieser Stadt der Enteignung der Nationalsozialist:innen zum Opfer. Es war Teil der Leonard Tietz AG, welche im gesamten Deutschen Reich zahlreiche Geschäfte und Produktionsstätten…
-
Die Novemberpogrome 1938
Die Reichspogromnacht markiert den Höhepunkt des stetig wachsenden Antisemitismus zur Zeit der Nationalsozialist:innen. Schon zu Beginn des Jahres 1938 fanden unzählige antisemitische Kundgebungen in Sachsen und auch in Chemnitz statt. Die Stimmung in der Bevölkerung, in der ein breiter latenter Antisemitismus vorhanden war, wurde systematisch angeheizt. Im Februar 1938 wurden die Kund:innenkarteien jüdischer Geschäfte einer…
-
CN: rechte Gewalt – Naziangriffe am 01. Mai
Gestern, am 01. Mai, wollten wir gemeinsam nach Zwickau fahren. Dort hatte sich die faschistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ angekündigt. Zahlreicher Gegenprotest wurde organisiert, dem wir uns anschlossen. Jedoch kam es schon bei unserer Anreise zu schlimmen Szenen. Am Chemnitzer Hauptbahnhof warteten etwa 50-60 Faschos auf uns. Im Zug Richtung Zwickau saß unter anderem schon…
-
Redebeitrag 5. März Rojava Solikomitee KMS
Internationaler Faschismus – internationale Solidarität gegen Faschismus und Autoritarismus Gerade in Deutschland. Gerade in Ostdeutschland sind Faschist:innen und andere Nazis fester Bestandteil der Gesellschaft. Ob Rassist:innen im Betrieb, AfD im Parlament oder in Polizei und Militär. Sind sie allgegenwärtig im Alltag. Dabei haben viele ein klares Bild vor Augen. Nazis sind klar definiert und scheinbar…
